Tibetdogge
Tibetan Mastiff
Ein uralter Wächter aus dem Himalaya: massig, würdevoll und eigenständig, seiner Familie ergeben und allen anderen gegenüber misstrauisch.
Auf einen Blick
- Größe
- Sehr groß
- Widerristhöhe
- Rüden 66–76 cm · Hündinnen 61–71 cm
- Gewicht
- Rüden 45–73 kg · Hündinnen 34–54 kg
- Lebenserwartung
- 10–14 Jahre
- Bewegung
- 40–60 Min. pro Tag
- Fellpflege
- Mehrmals pro Woche
- Fell
- Doppeltes Fell, lang
- Farben
- Schwarz, Schwarz mit Loh, Braun, Gold, Grau
- Gezüchtet für
- Herdenschutz, Bewachen
- Ursprungsland
- China
- FCI
- Gruppe 1, Nr. 230 · Hüte- und Treibhunde
Züchter auf Kuldo
Noch keine Züchter auf Kuldo haben diese Rasse.
Leben mit der Rasse
| Anhänglich gegenüber der Familie | 4/5 – Hoch |
|---|---|
| Verträglich mit Kindern | 2/5 – Niedrig |
| Verträglich mit anderen Hunden | 2/5 – Niedrig |
| Verträglich mit Katzen | 2/5 – Niedrig |
| Offen gegenüber Fremden | 1/5 – Sehr niedrig |
| Energie | 2/5 – Niedrig |
| Verspieltheit | 2/5 – Niedrig |
| Braucht geistige Auslastung | 3/5 – Mittel |
| Leicht zu erziehen | 1/5 – Sehr niedrig |
| Jagdtrieb | 3/5 – Mittel |
| Wachsam und beschützend | 5/5 – Sehr hoch |
| Bellfreudigkeit | 4/5 – Hoch |
| Haaren | 3/5 – Mittel |
| Pflegeaufwand | 3/5 – Mittel |
| Sabbern | 2/5 – Niedrig |
| Geeignet für Anfänger | 1/5 – Sehr niedrig |
| Geeignet für die Wohnung | 1/5 – Sehr niedrig |
| Anpassungsfähigkeit | 2/5 – Niedrig |
| Kann allein bleiben | 3/5 – Mittel |
| Verträgt Hitze | 2/5 – Niedrig |
| Verträgt Kälte | 5/5 – Sehr hoch |
Kuldos eigene Einschätzung anhand der typischen Merkmale der Rasse. Jeder Hund ist ein Individuum – sprich mit dem Züchter.
Passt die Rasse zu dir?
Ideal, wenn du …
- Erfahrung mit großen Schutzhunderassen hast
- ein sicher eingezäuntes Grundstück hast
- in einem kühlen Klima lebst
Überleg es dir gut, wenn du …
- einen gehorsamen, geselligen Hund für trubelige Ausflüge suchst
- oft Besuch oder lärmempfindliche Nachbarn hast
- in einer Wohnung oder einer heißen Gegend lebst
Pflege
Wesen
Zurückhaltend, selbstsicher und ihren eigenen Menschen zutiefst treu. Fremden gegenüber ist sie von Natur aus misstrauisch und bewacht Haus und Familie, ohne dass man sie darum bittet. Sie denkt lieber selbst, als Anweisungen zu folgen.
Bewegung
Mäßige tägliche Spaziergänge und Zeit zum Patrouillieren in einem eingezäunten Garten reichen meist. Für Joggen oder Hundesport ist sie nicht gebaut, besonders nicht bei warmem Wetter.
Fellpflege
Bürste das dichte Fell ein paarmal pro Woche; die meisten haaren einmal im Jahr stark, dann hilft tägliches Bürsten. Trimmen ist kaum nötig.
Erziehung
Fang früh mit der Sozialisierung an und trainiere ruhig, konsequent und respektvoll. Rechne mit Kooperation statt Gehorsam und verlass dich ohne Leine nie auf den Rückruf.
Gesundheit
Die wichtigsten Themen in der Rasse sind Hüft- und Ellbogendysplasie, Schilddrüsenunterfunktion und einige Augenerkrankungen. Frag den Züchter nach den HD-, ED-, Schilddrüsen- und Augenbefunden beider Elterntiere.
Übliche Gesundheitsuntersuchungen der Züchter
- Hüften (HD)
- Ellbogen (ED)
- Schilddrüse
- Augenuntersuchung
Lass dir vom Züchter die Ergebnisse der Elterntiere zeigen.
Über die Rasse
Die Tibetdogge entwickelte sich über viele Jahrhunderte auf den Hochebenen Tibets und des Himalaya, wo sie Herden, Lager und Klöster gegen Wölfe, Leoparden und Fremde bewachte. Ihr schweres Fell, die mähnenartige Halskrause und ihre langsamen, bedächtigen Bewegungen passen zu einem Leben in dünner Luft und bitterer Kälte.
Mit ihr zu leben ist eine ernsthafte Verpflichtung. Im Haus ist sie ruhig, nachts aber oft besonders wachsam, bellt mitunter, um ihr Revier anzuzeigen, und entscheidet selbst, ob eine Situation ein Eingreifen erfordert. Sie braucht ein sicher eingezäuntes Grundstück, erfahrene Führung und viel frühe Sozialisierung. Viele reifen langsam und sind erst mit drei oder vier Jahren ganz ausgewachsen.
Schon gewusst?
Viele Tibetdoggen-Hündinnen werden nur einmal im Jahr läufig statt wie üblich zweimal.