Pyrenäen-Berghund

Pyrenean Mountain Dog

Ein majestätischer weißer Berghund aus den Pyrenäen: ruhig und sanft im Haus, wachsam und eigenständig draußen.

Auf einen Blick

Größe
Sehr groß
Widerristhöhe
Rüden 70–80 cm · Hündinnen 65–75 cm
Gewicht
Rüden 50–60 kg · Hündinnen 40–50 kg
Lebenserwartung
10–12 Jahre
Bewegung
45–90 Min. pro Tag
Fellpflege
Mehrmals pro Woche
Fell
Doppeltes Fell, mittellang, lang
Farben
Weiß, Grau, Zitronengelb
Gezüchtet für
Herdenschutz, Bewachen, Gesellschaft
Ursprungsland
Frankreich
FCI
Gruppe 1, Nr. 137 · Hüte- und Treibhunde

Züchter auf Kuldo

Noch keine Züchter auf Kuldo haben diese Rasse.

Leben mit der Rasse

Anhänglich gegenüber der Familie4/5 – Hoch
Verträglich mit Kindern4/5 – Hoch
Verträglich mit anderen Hunden3/5 – Mittel
Verträglich mit Katzen3/5 – Mittel
Offen gegenüber Fremden2/5 – Niedrig
Energie2/5 – Niedrig
Verspieltheit2/5 – Niedrig
Braucht geistige Auslastung3/5 – Mittel
Leicht zu erziehen2/5 – Niedrig
Jagdtrieb2/5 – Niedrig
Wachsam und beschützend5/5 – Sehr hoch
Bellfreudigkeit4/5 – Hoch
Haaren5/5 – Sehr hoch
Pflegeaufwand3/5 – Mittel
Sabbern2/5 – Niedrig
Geeignet für Anfänger2/5 – Niedrig
Geeignet für die Wohnung1/5 – Sehr niedrig
Anpassungsfähigkeit2/5 – Niedrig
Kann allein bleiben3/5 – Mittel
Verträgt Hitze2/5 – Niedrig
Verträgt Kälte5/5 – Sehr hoch

Kuldos eigene Einschätzung anhand der typischen Merkmale der Rasse. Jeder Hund ist ein Individuum – sprich mit dem Züchter.

Passt die Rasse zu dir?

Ideal, wenn du …

  • Platz und einen sicher eingezäunten Garten hast
  • einen ruhigen, ergebenen großen Begleiter suchst
  • in einem kühlen oder gemäßigten Klima lebst

Überleg es dir gut, wenn du …

  • einen Hund mit zuverlässigem Rückruf ohne Leine suchst
  • nahe Nachbarn hast, die nächtliches Bellen stört
  • starkes Haaren nicht magst

Pflege

Wesen

Pyrenäen-Berghunde sind sanft, ruhig und ihrer Familie ergeben. Sie beschützen ihr Revier und sind Fremden gegenüber misstrauisch. Sie sind eigenständig und reagieren auf Kommandos oft nur zögerlich.

Bewegung

Gemächliche tägliche Spaziergänge von etwa einer Stunde reichen den meisten erwachsenen Hunden, dazu Platz zum Umherstreifen in einem sicheren Garten. Sie mögen kühles Wetter und ruhige Wanderungen lieber als schnellen Sport.

Fellpflege

Bürste das dichte Fell ein paarmal pro Woche und im starken Fellwechsel täglich. Schmutz fällt gut aus dem Fell, dafür bleiben reichlich weiße Haare zurück.

Erziehung

Intelligent, aber eigenständig und nicht darauf aus, auf Kommando zu gefallen. Fang früh mit ruhigem, geduldigem Training über Belohnung und viel Sozialisierung an.

Gesundheit

Zu den Themen dieser Riesenrasse gehören Hüft- und Ellbogendysplasie, Patellaluxation, Magendrehung und Knochenkrebs. Zuchthunde werden in der Regel auf HD und ED untersucht, frag den Züchter also nach den Ergebnissen.

Übliche Gesundheitsuntersuchungen der Züchter

  • Hüften (HD)
  • Ellbogen (ED)
  • Kniescheiben (Patella)

Lass dir vom Züchter die Ergebnisse der Elterntiere zeigen.

Über die Rasse

Der Pyrenäen-Berghund bewachte jahrhundertelang Herden in den Pyrenäen und schützte die Schafe auf den Hochweiden vor Wölfen und Bären. Im 17. Jahrhundert kam er auch am französischen Hof in Mode und wurde später zur Bewachung von Schlössern und Anwesen eingesetzt.

Er ist ein großer, kraftvoller Hund mit dichtem weißem Fell und doppelten Afterkrallen an den Hinterläufen. Zu Hause ist er oft still, geduldig und anhänglich, bleibt im Herzen aber ein Wächter: Er patrouilliert, bellt nachts und trifft seine eigenen Entscheidungen. Er braucht Platz, eine sichere Einzäunung und einen Menschen, der eigenständige Rassen versteht.

Schon gewusst?

Ludwig XIV. soll den Pyrenäen-Berghund 1675 zum königlichen Hund Frankreichs erklärt haben.

Ähnliche Rassen