Rottweiler

Ein kraftvoller, selbstsicherer deutscher Schutzhund, ruhig und anhänglich mit seiner Familie und von Natur aus wachsam gegenüber Fremden.

Auf einen Blick

Größe
Groß
Widerristhöhe
Rüden 61–68 cm · Hündinnen 56–63 cm
Gewicht
Rüden 45–60 kg · Hündinnen 35–48 kg
Lebenserwartung
9–10 Jahre
Bewegung
60–120 Min. pro Tag
Fellpflege
Einmal pro Woche
Fell
Doppeltes Fell, kurz
Farben
Schwarz mit Loh
Gezüchtet für
Bewachen, Hüten, Gesellschaft
Ursprungsland
Deutschland
FCI
Gruppe 2, Nr. 147 · Pinscher, Molosser und Sennenhunde

Züchter auf Kuldo

Noch keine Züchter auf Kuldo haben diese Rasse.

Leben mit der Rasse

Anhänglich gegenüber der Familie5/5 – Sehr hoch
Verträglich mit Kindern3/5 – Mittel
Verträglich mit anderen Hunden2/5 – Niedrig
Verträglich mit Katzen2/5 – Niedrig
Offen gegenüber Fremden2/5 – Niedrig
Energie3/5 – Mittel
Verspieltheit3/5 – Mittel
Braucht geistige Auslastung4/5 – Hoch
Leicht zu erziehen4/5 – Hoch
Jagdtrieb3/5 – Mittel
Wachsam und beschützend5/5 – Sehr hoch
Bellfreudigkeit2/5 – Niedrig
Haaren3/5 – Mittel
Pflegeaufwand1/5 – Sehr niedrig
Sabbern3/5 – Mittel
Geeignet für Anfänger2/5 – Niedrig
Geeignet für die Wohnung2/5 – Niedrig
Anpassungsfähigkeit3/5 – Mittel
Kann allein bleiben2/5 – Niedrig
Verträgt Hitze2/5 – Niedrig
Verträgt Kälte4/5 – Hoch

Kuldos eigene Einschätzung anhand der typischen Merkmale der Rasse. Jeder Hund ist ein Individuum – sprich mit dem Züchter.

Passt die Rasse zu dir?

Ideal, wenn du …

  • Erfahrung mit großen Arbeitsrassen hast
  • Freude an strukturiertem Training hast
  • einen treuen, wachsamen Begleiter suchst

Überleg es dir gut, wenn du …

  • einen Hund suchst, der jeden Besuch willkommen heißt
  • dich nicht auf lebenslanges Training einlassen kannst
  • dort lebst, wo rassespezifische Vorschriften ein Problem wären

Pflege

Wesen

Selbstbewusst und gefestigt, seiner Familie zutiefst treu und Fremden gegenüber zurückhaltend. Er ist ein natürlicher Beschützer, der ruhig und kontrollierbar sein sollte, nicht scharf.

Bewegung

Tägliche Spaziergänge plus Training oder Spiel; Fährtenarbeit, Unterordnung, Zughundesport und Hüten passen gut zu ihm.

Fellpflege

Das kurze doppelte Fell muss wöchentlich gebürstet werden; im Frühjahr und Herbst haart er stärker.

Erziehung

Intelligent und zu hervorragender Arbeit fähig mit einem konsequenten, ruhigen Hundeführer; frühe, vielseitige Sozialisierung ist unverzichtbar.

Gesundheit

Rottweiler neigen zu Hüft- und Ellbogendysplasie, Kreuzbandrissen, subaortaler Stenose und Knochenkrebs. Frag den Züchter nach den HD-, ED- und Herzbefunden der Elterntiere.

Übliche Gesundheitsuntersuchungen der Züchter

  • Hüften (HD)
  • Ellbogen (ED)
  • Herz
  • Augenuntersuchung

DNA-Tests

  • JLPP

Lass dir vom Züchter die Ergebnisse der Elterntiere zeigen.

Über die Rasse

Der Rottweiler ist nach der Stadt Rottweil in Süddeutschland benannt, wo Metzger und Viehhändler diese Hunde nutzten, um Herden zum Markt zu treiben und ihr Geld zu bewachen. Als die Eisenbahn die Viehtriebe ablöste, verschwand die Rasse fast, wurde aber um 1900 als Polizei- und Arbeitshund wiederbelebt.

Ein gut gezüchteter, gut aufgezogener Rottweiler ist zu Hause ruhig, liebevoll und oft verspielt. Er braucht einen Menschen, der klare Struktur, gründliche Sozialisierung und regelmäßiges Training bietet. Seine Kraft und sein Schutzinstinkt machen einen verantwortungsvollen Umgang unverzichtbar, und in manchen Ländern gelten für die Haltung der Rasse gesetzliche Vorschriften.

Schon gewusst?

Rottweiler gehörten zu den ersten Rassen, die in Deutschland als Polizeihunde eingesetzt wurden, und 1910 wurde die Rasse offiziell als Polizeihund anerkannt.

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