Akita

Ein großer, würdevoller japanischer Hund: zutiefst treu, still und zurückhaltend und meist nicht begeistert von anderen Hunden.

Auf einen Blick

Größe
Groß
Widerristhöhe
Rüden 64–70 cm · Hündinnen 58–64 cm
Gewicht
Rüden 35–50 kg · Hündinnen 30–40 kg
Lebenserwartung
10–13 Jahre
Bewegung
60–90 Min. pro Tag
Fellpflege
Mehrmals pro Woche
Fell
Doppeltes Fell, mittellang
Farben
Rot, Falbfarben, Gestromt, Weiß
Gezüchtet für
Bewachen, Jagd mit der Nase, Gesellschaft
Ursprungsland
Japan
FCI
Gruppe 5, Nr. 255 · Spitze und Hunde vom Urtyp

Züchter auf Kuldo

Noch keine Züchter auf Kuldo haben diese Rasse.

Leben mit der Rasse

Anhänglich gegenüber der Familie4/5 – Hoch
Verträglich mit Kindern2/5 – Niedrig
Verträglich mit anderen Hunden1/5 – Sehr niedrig
Verträglich mit Katzen1/5 – Sehr niedrig
Offen gegenüber Fremden1/5 – Sehr niedrig
Energie3/5 – Mittel
Verspieltheit2/5 – Niedrig
Braucht geistige Auslastung3/5 – Mittel
Leicht zu erziehen2/5 – Niedrig
Jagdtrieb4/5 – Hoch
Wachsam und beschützend5/5 – Sehr hoch
Bellfreudigkeit1/5 – Sehr niedrig
Haaren5/5 – Sehr hoch
Pflegeaufwand3/5 – Mittel
Sabbern2/5 – Niedrig
Geeignet für Anfänger1/5 – Sehr niedrig
Geeignet für die Wohnung1/5 – Sehr niedrig
Anpassungsfähigkeit2/5 – Niedrig
Kann allein bleiben3/5 – Mittel
Verträgt Hitze2/5 – Niedrig
Verträgt Kälte5/5 – Sehr hoch

Kuldos eigene Einschätzung anhand der typischen Merkmale der Rasse. Jeder Hund ist ein Individuum – sprich mit dem Züchter.

Passt die Rasse zu dir?

Ideal, wenn du …

  • Erfahrung mit großen, eigenständigen Hunden hast
  • einen stillen, treuen Begleiter suchst
  • in einem Haushalt ohne andere Hunde lebst

Überleg es dir gut, wenn du …

  • oft Besuchshunde oder trubelige Treffen hast
  • kleine Kinder und wenig Hundeerfahrung hast
  • in einem heißen Klima lebst

Pflege

Wesen

Würdevoll, mutig und sehr treu, ist der Akita anhänglich in der Familie und allen anderen gegenüber zurückhaltend. Er ist eigenständig und beschützend und duldet womöglich keine anderen Hunde.

Bewegung

Tägliche Spaziergänge von etwa einer Stunde an der Leine plus Kopfarbeit wie Suchspiele oder Fährtenarbeit genügen meist. Er genießt Wanderungen bei kaltem Wetter.

Fellpflege

Das dichte Doppelfell muss mehrmals pro Woche gebürstet werden, während des zweimal jährlichen Fellwechsels, bei dem er große Mengen Unterwolle verliert, täglich.

Erziehung

Akitas lernen schnell, wollen aber nicht unbedingt gefallen; ruhige, konsequente, belohnungsbasierte Erziehung und viel frühe Sozialisierung sind unverzichtbar.

Gesundheit

Hüftdysplasie, Schilddrüsenunterfunktion, Autoimmunerkrankungen (darunter ein VKH-ähnliches Syndrom und Talgdrüsenentzündung) und einige Augenprobleme wie PRA kommen in der Rasse vor. Frag den Züchter nach den Hüft-, Ellbogen-, Augen- und Schilddrüsenbefunden.

Übliche Gesundheitsuntersuchungen der Züchter

  • Hüften (HD)
  • Ellbogen (ED)
  • Augenuntersuchung
  • Schilddrüse

Lass dir vom Züchter die Ergebnisse der Elterntiere zeigen.

Über die Rasse

Der Akita stammt aus der gebirgigen Präfektur Akita im Norden Japans, wo seine Vorfahren Großwild jagten und Häuser bewachten. Nachdem die Rasse Anfang des 20. Jahrhunderts und erneut um den Zweiten Weltkrieg fast zusammengebrochen war, stellten japanische Liebhaber den ursprünglichen Typ wieder her, und die Rasse wurde in Japan zum Naturdenkmal erklärt.

Ein Akita ist im Haus ruhig, sauber und meist still, aber er ist ein ernsthafter Hund. Fremden gegenüber ist er distanziert, beschützt sein Zuhause und ist anderen Hunden gegenüber, besonders gleichgeschlechtlichen, oft unverträglich. Er passt zu einem erfahrenen Halter, der frühe Sozialisierung, klare und faire Führung sowie Aufsicht bei Besuch und Kindern bieten kann.

Schon gewusst?

Hachikō, der Akita, der fast zehn Jahre lang am Bahnhof Shibuya in Tokio auf sein verstorbenes Herrchen wartete, wird dort mit einer Statue geehrt.

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