Deutscher Schäferhund

German Shepherd Dog

Ein vielseitiger, treuer und sehr gut auszubildender deutscher Arbeitshund, der mit Aufgaben, Training und enger Zusammenarbeit aufblüht.

Auf einen Blick

Größe
Groß
Widerristhöhe
Rüden 60–65 cm · Hündinnen 55–60 cm
Gewicht
Rüden 30–40 kg · Hündinnen 22–32 kg
Lebenserwartung
9–13 Jahre
Bewegung
90–120 Min. pro Tag
Fellpflege
Mehrmals pro Woche
Fell
Doppeltes Fell, kurz, mittellang
Farben
Schwarz mit Loh, Schwarz, Zobel
Gezüchtet für
Hüten, Bewachen, Rettungsarbeit, Gesellschaft
Ursprungsland
Deutschland
FCI
Gruppe 1, Nr. 166 · Hüte- und Treibhunde

Züchter auf Kuldo

Noch keine Züchter auf Kuldo haben diese Rasse.

Leben mit der Rasse

Anhänglich gegenüber der Familie5/5 – Sehr hoch
Verträglich mit Kindern4/5 – Hoch
Verträglich mit anderen Hunden3/5 – Mittel
Verträglich mit Katzen3/5 – Mittel
Offen gegenüber Fremden2/5 – Niedrig
Energie4/5 – Hoch
Verspieltheit4/5 – Hoch
Braucht geistige Auslastung5/5 – Sehr hoch
Leicht zu erziehen5/5 – Sehr hoch
Jagdtrieb3/5 – Mittel
Wachsam und beschützend5/5 – Sehr hoch
Bellfreudigkeit3/5 – Mittel
Haaren5/5 – Sehr hoch
Pflegeaufwand2/5 – Niedrig
Sabbern2/5 – Niedrig
Geeignet für Anfänger3/5 – Mittel
Geeignet für die Wohnung1/5 – Sehr niedrig
Anpassungsfähigkeit3/5 – Mittel
Kann allein bleiben2/5 – Niedrig
Verträgt Hitze3/5 – Mittel
Verträgt Kälte4/5 – Hoch

Kuldos eigene Einschätzung anhand der typischen Merkmale der Rasse. Jeder Hund ist ein Individuum – sprich mit dem Züchter.

Passt die Rasse zu dir?

Ideal, wenn du …

  • einen treuen, lernfreudigen Arbeitspartner suchst
  • Freude am Training oder Hundesport hast
  • einen aktiven Alltag hast und den Hund einbeziehen kannst

Überleg es dir gut, wenn du …

  • Hundehaare im Haus nicht magst
  • lange außer Haus bist
  • einen Hund suchst, der mit jedem freundlich ist

Pflege

Wesen

Deutsche Schäferhunde sind treu, selbstsicher und wachsam. Fremden gegenüber sind sie meist zurückhaltend und von Natur aus beschützend. Gut gezüchtete, gut sozialisierte Hunde sind gefestigt und gelassen.

Bewegung

Gib ihm mindestens anderthalb Stunden Beschäftigung täglich, eine Mischung aus Spaziergängen, Laufen und Training. Fährtenarbeit, Unterordnung, IGP, Hüten und Agility sind gute Ventile.

Fellpflege

Ein paarmal pro Woche bürsten; das dichte doppelte Fell haart das ganze Jahr und zweimal im Jahr stark. Langstockhaarige Hunde brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit.

Erziehung

Sehr gut auszubilden und arbeitsfreudig. Konsequentes Training über Belohnung und gründliche Sozialisierung vom Welpenalter an sind unverzichtbar.

Gesundheit

Die bekanntesten Themen sind Hüft- und Ellbogendysplasie, dazu degenerative Myelopathie, empfindliche Verdauung und Magendrehung. Zuchthunde werden in der Regel auf HD und ED untersucht und oft auf DM getestet, frag den Züchter also nach den Ergebnissen.

Übliche Gesundheitsuntersuchungen der Züchter

  • Hüften (HD)
  • Ellbogen (ED)

DNA-Tests

  • DM (SOD1)

Lass dir vom Züchter die Ergebnisse der Elterntiere zeigen.

Über die Rasse

Der Deutsche Schäferhund wurde Ende der 1890er-Jahre von Max von Stephanitz geformt, der aus den vielen regionalen Schlägen in Deutschland einen einheitlichen, vielseitigen Gebrauchshund schaffen wollte. Die Rasse kam schnell über das Hüten hinaus und wurde Polizei-, Militär-, Blindenführ- und Suchhund; heute ist sie eine der weltweit verbreitetsten Rassen.

Deutsche Schäferhunde sind selbstsicher, treu und arbeiten gern mit ihren Menschen zusammen. Sie brauchen tägliche Bewegung und Training und können ohne das unruhig oder übermäßig beschützend werden. Schau- und Leistungslinien unterscheiden sich in Körperbau und Triebstärke, darum lohnt es sich, Züchter zu fragen, worauf sie ihre Hunde züchten.

Schon gewusst?

Der erste eingetragene Deutsche Schäferhund war Horand von Grafrath, den Max von Stephanitz 1899 kaufte.

Ähnliche Rassen