Weißer Schweizer Schäferhund

White Swiss Shepherd Dog

Ein sanfter, weißer Schäferhund: aufmerksam, freundlich und arbeitet gern mit seiner Familie, weicher im Wesen als viele Gebrauchsschäferhunde.

Auf einen Blick

Größe
Groß
Widerristhöhe
Rüden 60–66 cm · Hündinnen 55–61 cm
Gewicht
Rüden 30–40 kg · Hündinnen 25–35 kg
Lebenserwartung
12–14 Jahre
Bewegung
60–120 Min. pro Tag
Fellpflege
Mehrmals pro Woche
Fell
Doppeltes Fell, mittellang, lang
Farben
Weiß
Gezüchtet für
Hüten, Gesellschaft, Bewachen
Ursprungsland
Schweiz
FCI
Gruppe 1, Nr. 347 · Hüte- und Treibhunde

Züchter auf Kuldo

Noch keine Züchter auf Kuldo haben diese Rasse.

Leben mit der Rasse

Anhänglich gegenüber der Familie5/5 – Sehr hoch
Verträglich mit Kindern4/5 – Hoch
Verträglich mit anderen Hunden4/5 – Hoch
Verträglich mit Katzen3/5 – Mittel
Offen gegenüber Fremden3/5 – Mittel
Energie4/5 – Hoch
Verspieltheit4/5 – Hoch
Braucht geistige Auslastung4/5 – Hoch
Leicht zu erziehen4/5 – Hoch
Jagdtrieb3/5 – Mittel
Wachsam und beschützend3/5 – Mittel
Bellfreudigkeit3/5 – Mittel
Haaren4/5 – Hoch
Pflegeaufwand3/5 – Mittel
Sabbern1/5 – Sehr niedrig
Geeignet für Anfänger3/5 – Mittel
Geeignet für die Wohnung2/5 – Niedrig
Anpassungsfähigkeit3/5 – Mittel
Kann allein bleiben2/5 – Niedrig
Verträgt Hitze3/5 – Mittel
Verträgt Kälte4/5 – Hoch

Kuldos eigene Einschätzung anhand der typischen Merkmale der Rasse. Jeder Hund ist ein Individuum – sprich mit dem Züchter.

Passt die Rasse zu dir?

Ideal, wenn du …

  • einen sanften, gut auszubildenden großen Hund suchst
  • ein aktives Leben draußen und Hundesport genießt
  • Zeit für tägliche Spaziergänge und Training hast

Überleg es dir gut, wenn du …

  • weiße Haare auf allem nicht magst
  • in einer kleinen Wohnung lebst
  • lange außer Haus bist

Pflege

Wesen

Freundlich, sensibel und aufmerksam, mit ruhigem, gefestigtem Wesen. Er ist wachsam und meldet Fremde, ist aber selten aggressiv. Er bindet sich eng an seine Familie.

Bewegung

Ein bis zwei Stunden Beschäftigung täglich, Training eingeschlossen, passen zu ihm. Fährtenarbeit, Unterordnung, Agility, Rettungshundearbeit und Wandern sind gute Möglichkeiten.

Fellpflege

Ein paarmal pro Woche bürsten, im starken Fellwechsel täglich. Aus dem weißen Fell fällt Schlamm leicht heraus, sobald er trocken ist.

Erziehung

Lernt schnell und spricht gut auf sanfte, positive Methoden an. Harter Umgang verunsichert ihn; Konsequenz stärkt sein Selbstvertrauen.

Gesundheit

Berichtet werden Hüft- und Ellbogendysplasie, MDR1-Medikamentenempfindlichkeit, degenerative Myelopathie und eine teils empfindliche Verdauung. Frag den Züchter nach den HD-, ED- und DNA-Ergebnissen der Elterntiere.

Übliche Gesundheitsuntersuchungen der Züchter

  • Hüften (HD)
  • Ellbogen (ED)
  • Wirbelsäule

DNA-Tests

  • MDR1 (ABCB1)
  • DM (SOD1)

Lass dir vom Züchter die Ergebnisse der Elterntiere zeigen.

Über die Rasse

Der Weiße Schweizer Schäferhund stammt von weißen Deutschen Schäferhunden ab, die aus dem Standard des Deutschen Schäferhunds ausgeschlossen wurden. Züchter in Nordamerika und später in der Schweiz erhielten die weiße Linie, und unter Schweizer Patronat wurde sie von der FCI anerkannt, 2003 vorläufig und 2011 endgültig.

Er ist ein anhänglicher, aufmerksamer Hund, der gern nah bei seinen Menschen ist. Meist ist er freundlich und ausgeglichen, wachsam, ohne nervös zu sein. Er braucht tägliche Bewegung und Training und haart sehr stark. In einem aktiven Zuhause ist er ein angenehmer Allround-Begleiter und ein fähiger Partner in vielen Hundesportarten.

Schon gewusst?

Der erste in der Schweiz eingetragene Hund der Rasse war ein in Amerika geborener weißer Schäferhund namens Lobo, der in den 1960er-Jahren importiert wurde.

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