Tibet-Terrier

Tibetan Terrier

Ein zotteliger, trittsicherer tibetischer Begleithund, kein echter Terrier, mit fröhlichem, anpassungsfähigem Wesen.

Auf einen Blick

Größe
Mittel
Widerristhöhe
Rüden 36–41 cm · Hündinnen 35–40 cm
Gewicht
Rüden 9–14 kg · Hündinnen 8–13 kg
Lebenserwartung
12–15 Jahre
Bewegung
45–90 Min. pro Tag
Fellpflege
Mehrmals pro Woche
Fell
Doppeltes Fell, lang
Farben
Fast alle Farben
Gezüchtet für
Gesellschaft, Hüten
Ursprungsland
China
FCI
Gruppe 9, Nr. 209 · Gesellschafts- und Begleithunde

Züchter auf Kuldo

Noch keine Züchter auf Kuldo haben diese Rasse.

Leben mit der Rasse

Anhänglich gegenüber der Familie5/5 – Sehr hoch
Verträglich mit Kindern4/5 – Hoch
Verträglich mit anderen Hunden4/5 – Hoch
Verträglich mit Katzen3/5 – Mittel
Offen gegenüber Fremden2/5 – Niedrig
Energie3/5 – Mittel
Verspieltheit4/5 – Hoch
Braucht geistige Auslastung3/5 – Mittel
Leicht zu erziehen3/5 – Mittel
Jagdtrieb2/5 – Niedrig
Wachsam und beschützend3/5 – Mittel
Bellfreudigkeit3/5 – Mittel
Haaren2/5 – Niedrig
Pflegeaufwand4/5 – Hoch
Sabbern1/5 – Sehr niedrig
Geeignet für Anfänger4/5 – Hoch
Geeignet für die Wohnung4/5 – Hoch
Anpassungsfähigkeit4/5 – Hoch
Kann allein bleiben2/5 – Niedrig
Verträgt Hitze2/5 – Niedrig
Verträgt Kälte5/5 – Sehr hoch

Kuldos eigene Einschätzung anhand der typischen Merkmale der Rasse. Jeder Hund ist ein Individuum – sprich mit dem Züchter.

Passt die Rasse zu dir?

Ideal, wenn du …

  • einen mittelgroßen, wenig haarenden Familienhund möchtest
  • bei jedem Wetter gern draußen spazieren gehst
  • regelmäßige Fellpflege nicht scheust

Überleg es dir gut, wenn du …

  • einen Hund möchtest, der jeden Fremden liebt
  • Fellpflege nicht magst
  • in einem sehr heißen Klima lebst

Pflege

Wesen

Anhänglich, lebhaft und sensibel, seiner Familie ergeben und Fremden gegenüber vorsichtig. Kann eigenständig sein.

Bewegung

Etwa eine Stunde am Tag; mag Wanderungen, Agility und Spiele im Schnee.

Fellpflege

Das lange doppelte Fell mehrmals pro Woche gründlich bürsten; viele Halter wählen einen kürzeren Schnitt. Haart wenig.

Erziehung

Intelligent, aber mit eigenem Kopf; geduldiges, abwechslungsreiches Training mit Belohnung funktioniert gut.

Gesundheit

Primäre Linsenluxation, progressive Retinaatrophie (PRA), neuronale Ceroid-Lipofuszinose (NCL), Hüftdysplasie (HD) und Patellaluxation sind in der Rasse bekannt. Frag den Züchter nach HD-, Augen- und DNA-Befunden.

Übliche Gesundheitsuntersuchungen der Züchter

  • Hüften (HD)
  • Augenuntersuchung
  • Kniescheiben (Patella)

DNA-Tests

  • PLL
  • NCL
  • PRA3

Lass dir vom Züchter die Ergebnisse der Elterntiere zeigen.

Über die Rasse

Trotz seines Namens ist der Tibet-Terrier gar kein Terrier. Er wurde in tibetischen Dörfern und Klöstern als Begleiter und Allzweck-Hofhund gehalten und kam in den 1920er-Jahren durch Dr. Agnes Greig, eine in Indien tätige englische Ärztin, nach Europa.

Tibet-Terrier sind wendig, verspielt und liebevoll in ihrer Familie, Fremden gegenüber oft etwas zurückhaltend. Ihre großen, flachen Pfoten und das dichte Fell eignen sich für raues Gelände und kaltes Wetter. Sie sind anpassungsfähig und genießen Spaziergänge ebenso wie das Familienleben zu Hause. Das lange Fell muss regelmäßig gebürstet werden, daher solltest du bereit sein, Zeit zu investieren oder es kurz zu halten.

Schon gewusst?

Die breiten, flachen Pfoten des Tibet-Terriers wirken auf Schnee und rauem Berggelände ein wenig wie Schneeschuhe.

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